Die Höhlen im Saugraben

Zu den Höhlen im Saugraben, durch den ein grün markierter Wanderweg führt, zählen das Gaisloch, sowie die beiden bekannteren Höhlen Gips- und Windloch.

Der Saugraben, dahinter die Vordere Mandling
Der Saugraben, dahinter die Vordere Mandling

Gaisloch 1863/9

Das westlich vom Gipsloch auf gleicher Höhe gelegene Gaisloch besteht aus einem kurzen Kluftgang, der am unteren Ende von einer großen trichterförmigen Doline (Durchmesser ca. 10 m) beginnt. Die erdigen, laubigen Hänge des „Trichters“ sind mäßig steil, am Beginn des Ganges wird er jedoch steiler. Kurz darauf ist bereits das Ende der insgesamt 8 m tiefen Höhle erreicht.

Die Höhle ist größer, als es am Foto wirkt
Die Höhle ist größer, als es am Foto wirkt
Am unteren Ende setzt dieser Gang an, der kurz darauf endet
Am unteren Ende setzt dieser Gang an, der kurz darauf endet

Gipsloch 1863/10

Knapp unterhalb einer Forststraße liegt das beispielsweise in der Kompass-Wanderkarte „Wiener Hausberge“ (1:25 000) lagerichtig eingezeichnete Gipsloch. Über den abwärtsführenden Eingang gelangt man in eine große Halle (16 x 14 x 10 m), an dessen Westseite ein 20 m langer gewundener Gang ansetzt (1 bis 1,5 m hoch); vorbei an einer unbefahrbaren Abzweigung mit einem kleinen Wasserbecken geht es in den hohen, sintergeschmückten Endraum. Von der Eingangshalle führt außerdem eine steil nach oben führende Kluft mit 7 m Länge nach Westen.

Der Eingang
Der Eingang
Die Halle ist zu groß, um vollständig vom Blitz ausgeleuchtet zu werden
Die Halle ist zu groß, um vollständig vom Blitz ausgeleuchtet zu werden
Blick zurück hinauf zum Eingang
Blick zurück hinauf zum Eingang
Sinterschmuck an der Decke der Haupthalle
Sinterschmuck an der Decke der Haupthalle
Im Inneren des vom Hauptraum abzweigenden Ganges
Im Inneren des vom Hauptraum abzweigenden Ganges
Sinterfall im Endraum
Sinterfall im Endraum
Blick zurück: hier mündet der Gang vom Hauptraum in den Endraum ein
Blick zurück: hier mündet der Gang vom Hauptraum in den Endraum ein

Windloch 1863/30

Das Windloch ist eine Schachthöhle im Saugraben direkt neben dem markiertem Weg. Der immer steiler werdende Abstieg ist die letzten Meter mit einem Stahlsteil gesichert, er ist aber trotzdem feucht und rutschig. Am Grund des Schachtes dringt kaum mehr Licht von oben ein; die Höhle gabelt sich anschließend in die Lehm- und die Sinterhalle. Gesamttiefe: -15 m.

Der Eingang
Der Eingang
Schon etwas weiter unten
Schon etwas weiter unten
Ein Stahlseil weist den Weg
Ein Stahlseil weist den Weg

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