Höhlen in der Großen Klause

Die Große Klause ist eine Schlucht auf der Rückseite der Hohen Wand, durch die der versicherte Waldegger Steig (A) führt.

Die Einstiegsleiter vom Waldegger Steig
Die Einstiegsleiter vom Waldegger Steig

Hohe Stube 1863/13

Nach dem 10 m hohem Portal folgt ein geknickter Kluftgang, an dessen Ende eine höhergelegene Kammer und ein Schlot anschließen.

Waldegger Tropfsteinhöhle 1863/24

Am markierten Steig durch die Große Klause liegt die früher als Schauhöhle geführte Waldegger Tropfsteinhöhle. Durch den knapp 2 m hohen Eingang betritt man einen 20 m langen, geradlinig verlaufenden Gang mit bis zu 6 m Höhe. Reste der Beleuchtungsanlage sind noch zu erkennen, die Tropfsteine sind jedoch stark beschädigt.

Der Eingang
Der Eingang
Gleich rechts neben der Höhle befindet sich eine Leiter des Waldegger Steigs
Gleich rechts neben der Höhle befindet sich eine Leiter des Waldegger Steigs
Blick vom Endteil zurück
Blick vom Endteil zurück
Beschädigte Wandversinterungen und Bergmilchbildungen, die früher von der sich am rechten Bildrand befindlichen Lampe beleuchtet wurden
Beschädigte Wandversinterungen und Bergmilchbildungen, die früher von der sich am rechten Bildrand befindlichen Lampe beleuchtet wurden

Spinnenhöhle 1863/33

Am oberen Ende der Großen Klause befindet sich der enge schachtartige Einstieg der Spinnenhöhle, der 2,5 m tief senkrecht in einen kleinen Raum hinabführt.

Der schachtartige Einstieg
Der schachtartige Einstieg

Bocklucke 1863/36

Im Steilgelände zwischen Großer Klause und Stangelsteinweg befindet sich der Einstiegsschacht der Bocklucke, der in eine 12 m lange und 8 m hohe Halle mündet.

Dirndlhöhle 1863/43

Die Dirndlhöhle in einem Seitenast der Großen Klause besteht aus einem anfangs 9 m breiten und 2 m hohen Gang mit bergwärts abnehmenden Dimensionen.

Klausen-Klufthöhle 1863/44

Die Klausen-Klufthöhle liegt in einem Seitengraben der Großen Klause. Dem halbhöhlenartigen Vorplatz schließen zwei kurze Schlüfe an.

Der halbhöhlenartige Eingangsbereich, im Hintergrund die beiden übereinanderliegenden Schlüfe
Der halbhöhlenartige Eingangsbereich, im Hintergrund die beiden übereinanderliegenden Schlüfe
Blick in den oberen Schluf, bei dem noch ein kurzer Schlot abzweigt
Blick in den oberen Schluf, bei dem noch ein kurzer Schlot abzweigt

Kobold-Klufthöhle 1863/45

Die Kobold-Klufthöhle im selben Seitengraben etwas weiter heroben ist über eine Querung eines steilen, laubbedeckten Hangs zugänglich. Hierbei handelt es sich um eine 4 m hohe Halbhöhle.

Kobold-Klufthöhle
Kobold-Klufthöhle

Kessel-Klufthöhle 1863/46

Am kesselartigen oberen Ende des Seitengrabens unweit von der Kobold-Klufthöhle entfernt befindet sich die 13 m lange Kessel-Klufthöhle. Im hinteren Teil vom mit Laub gefüllten, halbhöhlenartigen Eingangsbereich zweigt bei genauem Hinsehen ein geradliniger Schluf ab, der sich am Schluss wieder etwas weitet.

Der halbhöhlenartige Eingangsbereich
Der halbhöhlenartige Eingangsbereich
Gleich nach dem engsten Schluf wird schon das Ende sichtbar und der Gang etwas höher, sodass man sich unschwierig umdrehen kann
Gleich nach dem engsten Schluf wird schon das Ende sichtbar und der Gang etwas höher, sodass man sich unschwierig umdrehen kann
Die linke Wand des Schlufes ist mit Perlsinter bedeckt.
Die linke Wand des Schlufes ist mit Perlsinter bedeckt.
Beim Hinausschliefen: Blick zum Ausgang. Einmal mit ...
Beim Hinausschliefen: Blick zum Ausgang. Einmal mit ...
... und einmal ohne Blitz
... und einmal ohne Blitz

Nasse Stube 1863/49

Nach dem niedrigen Eingang führt ein schmaler feuchter Kriechgang 3 m geradeaus bis zu einer Gabelung. Links gelangt man über eine enge Spalte in einen kleinen Raum, rechts folgt hinter einer 50 cm hohen ovalen Öffnung ein 1,5 m tiefer Abbruch, hinter dem zwei kleine Kammern mit wunderschönen Bergmilch- und Tropfsteinbildungen folgen. Gesamtlänge 13,5 m.

Der niedrige Eingang
Der niedrige Eingang
Die ausgeblichene Katasternummer
Die ausgeblichene Katasternummer
Das ovale Loch
Das ovale Loch
Dahinter wartet bereits der Höhlenschmuck
Dahinter wartet bereits der Höhlenschmuck

Zweifensterhöhle 1863/50

Die alte weiße Katasternummer wurde später rot nachgezogen
Die alte weiße Katasternummer wurde später rot nachgezogen

Die am oberen Teil vom markierten Weg durch die Große Klause gelegene Zweifensterhöhle weist zwei mannshohe Eingänge auf. Ein halbkreisförmiger Gang verbindet den ersten mit dem zweiten Eingang, der durch einen Felspfeiler geteilt wird. Von diesem führt ein weiterer Gang ins Berginnere. Die Gesamtlänge der Höhle beträgt 26 m.

Rechts der erste Eingang, links oben der zweite, links unten ist nur eine Nische.
Rechts der erste Eingang, links oben der zweite, links unten ist nur eine Nische.
Blick von innen zum zweiten Eingang mit dem Felspfeiler ...
Blick von innen zum zweiten Eingang mit dem Felspfeiler ...
... und von dort in die Gegenrichtung. Der rechte Gang führt zum ersten Eingang, der linke ins Berginnere ...
... und von dort in die Gegenrichtung. Der rechte Gang führt zum ersten Eingang, der linke ins Berginnere ...
... bis man an eine Engstelle kommt. Nachher geht's so weiter (das Bild ist etwas schräg aufgenommen)
... bis man an eine Engstelle kommt. Nachher geht's so weiter (das Bild ist etwas schräg aufgenommen)

Steile Stube 1863/51

Die Steile Stube ist eine schmale, 13 m hohe halbhöhlenartige Spalte mit zwei übereinanderliegenden Eingängen; der untere ist 6 m hoch. Der Name passt auch zum Zustieg, denn die Höhle liegt weit oberhalb vom markierten Weg.

Tiefe Stube 1863/52

Direkt am markierten Weg durch die Große Klause liegt die Tiefe Stube. Nach dem halbhöhlenartigen Eingangsbereich führt eine kurze Kluft zu einem 4 m tiefen Abbruch, danach schließen zwei Räume an. Die Gesamtganglänge beträgt 20 m. 

Der halbhöhlenartige, 3 m hohe Eingangsbereich, daneben die blauen Markierungen vom Waldegger Steig
Der halbhöhlenartige, 3 m hohe Eingangsbereich, daneben die blauen Markierungen vom Waldegger Steig
Hier geht's 4 m tief runter
Hier geht's 4 m tief runter

Käuzchenloch 1863/53

Die beiden Eingänge vom engräumigen Käuzchenloch in der Nähe vom der Hohen Stube (1863/13) führen in zwei Etagen, insgesamt 14 m lang.

Backöfen 1863/55a, b

Zwei etwa 5 m lange Höhlenräume unter einer gemeinsamen Trauflinie.

Gustl-Grill-Höhle 1863/56

Die an der Straße von Dürnbach zum Hammerlsteinbruch gelegene Höhle existiert nicht mehr.

Waldegger Kluft 1863/182

Schmale, hohe Spalte ähnlich wie die Steile Stube (1863/51) mit 9 m hohem und 2,5 m breitem Portal und ansteigendem Boden.

Die Höhle ist so hoch, dass sie kaum aufs Bild passt
Die Höhle ist so hoch, dass sie kaum aufs Bild passt
Von innen hinaus, rechts die Katasternummer
Von innen hinaus, rechts die Katasternummer
In diesem steilen Fichtenwand befindet sich die Höhle (links oben an der Felswand)
In diesem steilen Fichtenwand befindet sich die Höhle (links oben an der Felswand)

Kleine Stube 1863/185

Am Fuß einer Felswand unweit vom markierten Weg, aber von Felsblöcken verdeckt. Nach dem leicht abwärtsführenden Eingangsschluf folgt ein kleiner Raum mit zwei kurzen Fortsetzungen, die über eine 1 m hohe Stufe erreicht werden.

Der niedrige Eingang
Der niedrige Eingang
Blick zurück
Blick zurück
Bergmilchbildungen
Bergmilchbildungen

Gatschlucke 1863/186

Nach der niedrigen, unauffälligen, 2 m breiten Eingangsspalte führt die Höhle abwärts, dreht sich dabei um ca. 180° nach rechts und geht am Ende in zwei winzige Schlüfe über, die aber wegen der geringen Gesamtganglänge von 10 m nicht sehr lang sein können.

Der dunkle Spalt in der Mitte ist der niedrige, unauffällige Eingang
Der dunkle Spalt in der Mitte ist der niedrige, unauffällige Eingang
Näher ran
Näher ran
Blick in den linken Schluf
Blick in den linken Schluf

Felsbankhöhle 1863/224

Die Felsbankhöhle ist eine in der Nähe vom Stangelsteinweg gelegene 5 m lange und 1 m breite Höhle, die anfangs übermannshoch und später 1 m hoch ist.

Möglicherweise ist damit diese Nische gemeint
Möglicherweise ist damit diese Nische gemeint

Würstelstube 1863/240

Die sogenannte Würstelstube befindet sich am Vorplatz von der Waldegger Tropfsteinhöhle. Nach dem nischenartigen EIngangsbereich schließt ein erst bei genauem Hinsehen erkennbarer kurzer Gang an.

Halbe Stube 1863/241

Am markierten Steig liegt eine Felsstufe höher als die Waldegger Tropfsteinhöhle die Halbe Stube, eine kleine Halbhöhle.

Fensterstube 1863/243

Die oberhalb der Zweifensterhöhle gelegene Fensterstube ist nur durch Kletterei erreichbar.

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