Die Höhlen im nördlichen Teil der Fischauer Berge

Diese Seiten enthalten alle 67 im Höhlenkataster geführten Höhlen der Fischauer Berge; die Grenze zum südlichen Teil wurde dabei südlich vom Größenberg gezogen.

Blick von der Hohen Wand auf Dreistetten und die dahinterliegenden Fischauer Vorberge
Blick von der Hohen Wand auf Dreistetten und die dahinterliegenden Fischauer Vorberge

Eisensteinhöhle 1864/1

Die Eisensteinhöhle ist mit 2341 Metern Länge und einer maximalen Tiefe von 73 Metern die bei weitem größte Höhle in den Fischauer Bergen. 1855 zufällig bei Steinbruchsarbeiten angefahren, begann die systematische Erforschung erst rund ein halbes Jahrhundert später. Benannt ist die an der Thermenlinie liegende Höhle nach dem damaligen Grundbesitzer Reichsritter von und zu Eisenstein. Sie wird als Schauhöhle geführt und ist nur mit Führung zugänglich.

Von den beiden wenige Meter auseinander liegenden Eingängen (einer davon künstlich) gelangt man über die Erste Halle und Zweite Halle zum tiefsten Punkt der Höhle, der Dritten Halle mit der Thermalquelle; die einzelnen Hallen sind durch Leitern miteinander verbunden. Der bisher beschriebene Teil wird im Rahmen der Führungen besucht. Von der sogenannten Spalte im Anfangsbereich zweigen die Höhlenteile F-Strecke und Traumland ab, die sich größer als erwartet herausgestellt haben.

Von der Zweiten und Dritten Halle gelangt man in die nach Süden führenden Markthallen, einem verästelten Höhlenteil mit reichem Perlsintervorkommen. Die drei Markthallen sind durch mehrere Gänge und Schlote miteinander verbunden. Dazwischen kann noch in einen höhergelegenen Höhlenteil, das Turmstüberl emporgeklettert werden.

Wenn man bei der ersten Leiter auf halber Höhe nach rechts aussteigt, kommt man in den Neuen Teil, der 1958 erstbefahren wurde. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen großen weitverzweigter Höhlenteil mit zahlreichen Schlüfen, Schloten, Hallen und Labyrinthen. Bedeutende sind die Kristallkammer, Mühlhoferhalle und am Ende die Muthmannsdorfer Kluft am höchsten Punkt der Eisensteinhöhle. Im Rahmen von Abenteuerführungen besteht auch die Möglichkeit, die Markthallen sowie den Neuen Teil zu besichtigen.

Der neue Eingang
Der neue Eingang
Abstieg in die Erste Halle, der Boden ist mit feuchtem Lehm bedeckt
Abstieg in die Erste Halle, der Boden ist mit feuchtem Lehm bedeckt
Durch eingebaute Leitern wird die Befahrung stark erleichtert
Durch eingebaute Leitern wird die Befahrung stark erleichtert
Von Perlsinter bedeckte Wände sind für die Eisensteinhöhle typisch
Von Perlsinter bedeckte Wände sind für die Eisensteinhöhle typisch
Das Thermalbecken am tiefsten Punkt der Höhle
Das Thermalbecken am tiefsten Punkt der Höhle
Diese mit einer Klampfenreihe erschlossene Kluft wird bei einer normalen Führung nicht begangen
Diese mit einer Klampfenreihe erschlossene Kluft wird bei einer normalen Führung nicht begangen
Auch nicht diese Strickleiter in den Markthallen
Auch nicht diese Strickleiter in den Markthallen

Waldwirtshaushöhle 1864/2a, b

Die Waldwirtshaushöhle liegt in einem aufgelassenem Steinbruch in der Nähe vom ehemaligen Wirtshaus zum Kürassier und besteht eigentlich aus zwei nebeneinander liegenden Höhlen:

a)    Ein enger Gang führt zwischen Felsblöcken erst geradeaus, biegt dann nach rechts ab und endet kurz darauf (9 m lang).
b)    Ein mannshoher, 1,5 m breiter Gang führt 5 m lang geradeaus, die Decke wird aus Felsbrocken gebildet. Möglicherweise ist dieser künstlichen Ursprungs.

Der Eingang der linken Höhle (1864/2a)
Der Eingang der linken Höhle (1864/2a)
Im Inneren; die Decke wird aus Klemmblöcken gebildet
Im Inneren; die Decke wird aus Klemmblöcken gebildet
Der Eingang der rechten Höhle (1864/2b), hinten ist bereits die Rückwand zu sehen
Der Eingang der rechten Höhle (1864/2b), hinten ist bereits die Rückwand zu sehen

Falschmünzerhöhle (Kleines Zwerglloch) 1864/4

Die in den meisten Wanderkarten eingezeichnete Falschmünzerhöhle besteht aus einem leicht abfallenden Höhlenraum, der sich nach rechts zieht. Er weist ein Deckenfenster auf und wird über einen 1,5 m hohen Eingang erreicht. Links zweigt eine sehr enge, kurze, röhrenartige Fortsetzung ab. Die vermessene Ganglänge beträgt 20 m. Im 12. Jh. befand sich hier eine Falschmünzerwerkstätte.

Blick von außen nach innen ...
Blick von außen nach innen ...
... und von innen nach außen
... und von innen nach außen

Fischerhöhle 1864/5

Der Eingang
Der Eingang

Die Fischerhöhle befindet sich im Gelände vom Thermalbad von Bad Fischau, sie ist nicht frei zugänglich. Der Eingangsbereich wurde künstlich verändert, er diente bis Ende des 19. Jh. als Wohnung von einem Müller. Der Hauptgang führt tunnelartig nach Norden zu einem Wasserbecken, das von einer Thermalquelle gespeist wird. Aufwärts führt der immer enger werdende Gang weiter, bis er schließlich unschliefbar wird. Kurz vorher zweigt rechts ein enger Schluf ab, der in eine kleine Kammer führt. Vom Eingangsbereich zweigt außerdem in 2 m Höhe über dem Boden eine kleine Röhre ab, die einige Meter weit schliefbar ist. Die Gesamtlänge der Höhle beträgt 52 m, sie ist als Naturdenkmal ausgezeichnet.

Wasserbecken im mittleren Teil
Wasserbecken im mittleren Teil
Der anschließende Gang wird immer niedriger, bis er schließlich unschliefbar wird
Der anschließende Gang wird immer niedriger, bis er schließlich unschliefbar wird

Haxenlucke 1864/7

Die Haxenlucke liegt unterhalb des Größenberggipfels und ist ein halbhöhlenartiger Raum, in dem eine alte Wegweisertafel nach Bad Fischau liegt.

Hofmannshöhle (Felsenhöhle) 1864/8

Der 4 m hohe, bis 8 m breite Höhlenraum des Hofmannshöhle ist über ein 3 m hohes und 4 m breites Portal zugänglich. Der Zugangsweg ist rot markiert und zweigt kurz vor dem Finkenhaus von der Zufahrtsstraße zu diesem ab. In der Höhle wurden viele prähistorische und paläontologische Funde gemacht; sie ist nach dem um die Erforschung der vorgeschichtlichen Besiedlung und Kultur in diesem Gebiet verdienten Militäroberlehrer Ignaz Hofmann benannt.

 

Der Eingang ist größer als es ausschaut
Der Eingang ist größer als es ausschaut
Von innen hinaus ...
Von innen hinaus ...

Huzulenhöhle (Ollenzhöhle) 1864/10

In einer unscheinbaren niedrigen Felsgruppe auf der Brunner Eben liegt der schachtartige Einstieg der Huzulenhöhle. Über diesen gelangt man 4,5 m tief hinunter (fast senkrecht, aber voller Laub) in einen 8 mal 4 m großen Raum, von dem eine weitere kleine Kammer abzweigt.

Umrahmt von drei Felsen - der Schachteinstieg
Umrahmt von drei Felsen - der Schachteinstieg
Von der anderen Seite ...
Von der anderen Seite ...

Kalypsohöhle 1864/11

Die Kalypsohöhle liegt unterhalb vom Finkenhauses am Fuß einer niedrigen Wand, sodass die Höhle erst zu sehen ist, wenn man kurz davor steht. Im linken Teil besteht die kleine Höhle nur aus einem halbhöhlenartigen, niedrigen Raum; rechts führt eine kurze Kriechstrecke bald zu einer Engstelle.

Die Kalypsohöhle - links oben die verblasste Katasternummer
Die Kalypsohöhle - links oben die verblasste Katasternummer

Klufthöhle I 1864/13

Die Klufthöhle I am Rand der Malleiten wird aus einem 8 mal 4 m großen, sich nach rechts ziehenden Höhlenraum mit einer kleinen Seitennische gebildet.

Von außen (rechts ist nur eine Nische)
Von außen (rechts ist nur eine Nische)
innen
innen
Blick nach draußen
Blick nach draußen

Spalthöhle 1864/17

150 m südwestlich der Eisensteinhöhle befindet sich am markierten Weg der niedrige Eingangsschluf der Spalthöhle, der sich hinter einem moosigen Felsblock befindet. Er führt hinab in einen niedrigen, bis 1,4 m breiten Gang, in dem prähistorische Funde entdeckt wurden. 12 m lang.

Eingang
Eingang
Katasternummer, von Moos überwachsen.
Katasternummer, von Moos überwachsen.

Steinerner Stadl 1864/18

Der über einen markierten Weg erreichbare Steinerne Stadl ist eine 18 m breite Naturbrücke, die den Rest von einem größeren eingestürzten Höhlenraum bildet. Hier wurden interessante prähistorische Funde gemacht. Naturdenkmal.

Der „Stoane Stadl“
Der „Stoane Stadl“
Drunter
Drunter

Waldhäuslhöhle (Kuruzzenhöhle) 1864/20

Bei der nördlich vom Waldwirtshaus zum Kürassier gelegenen Waldhäuslhöhle handelt es sich ebenfalls um eine zum Großteil eingestürzte Höhlenruine. Vom kreisrunden Eingangsbereich gelangt man zwischen Versturzblöcken in den erhalten gebliebenen Südwestteil, der 6 m breit und durchschnittlich 1,5 m hoch ist.

Der runde mittige Eingangsbereich wird von etwa 1  m hohen Felswänden begrenzt, unter denen sich die Höhle befindet
Der runde mittige Eingangsbereich wird von etwa 1 m hohen Felswänden begrenzt, unter denen sich die Höhle befindet
Einschlupf
Einschlupf
Drinnen
Drinnen

Zigeunerhöhle 1864/21

Im Marchgraben gegenüber des grün markierten Weges liegt die Zigeunerhöhle, die einer Zigeunerin namens Rosa Bella als Unterschlupf diente. Knapp nach dem 2 m hohen und 1,5 m breiten Eingang gelangt man in den Hauptraum (7 m lang und 3 m hoch), von dem in eine kleine höhergelegene Kammer hinaufgestiegen werden kann.

Der Eingang
Der Eingang
Blick in den Hauptraum
Blick in den Hauptraum

Großes Zwerglloch 1864/22

Im linken Schluf
Im linken Schluf

Das Große Zwerglloch ist 20 m südöstlich der Falschmünzerhöhle gelegen. Nach dem Eingang erreicht man über eine Felsschwelle den Hauptraum, an dessen Ende zwei Schlüfe ansetzen. Beide führen in dieselbe Kammer; der linke ist etwas größer, im rechten zweigt kurz nach der engsten Stelle (von außen kommend) ein 4 m hoher Schlot ab. Vom Hauptraum zweigt links in 2 m Höhe ein weiterer 5 m langer Gang ab und rechts ein steil aufwärtsführender. Gesamtganglänge dieser Höhle: 45 m.

Der Eingang
Der Eingang
Blick vom hintersten Punkt des Endraumes zurück auf die beiden Schlüfe
Blick vom hintersten Punkt des Endraumes zurück auf die beiden Schlüfe
Höhlenspinne
Höhlenspinne

Klufthöhle II 1864/24

Am oberen Ende einer erdigen Rinne zwischen Felsen am Rand der Malleiten ist die Klufthöhle II zu finden; der Zustieg ist einfacher als es aussieht. Der durch einen Felspfeiler geteilte Eingang führt in einen kleinen Raum, der Felsboden der rechten Hälfte führt schräg nach oben.

Der Eingang, rechts unten die Katasternummer
Der Eingang, rechts unten die Katasternummer
Blick hinaus, in der Bildmitte der Felspfeiler
Blick hinaus, in der Bildmitte der Felspfeiler

Südliche Luftschutzhöhle 1864/25

Im südlichen Luftschutzstollen (1864/K3a-c) im Gelände des Thermalbades Bad Fischau, der nicht frei zugänglich ist, befinden sich zwei natürliche Hohlräume: die südliche und die nördliche (1864/67) Luftschutzhöhle. Erstere besteht aus einem abwärtsführenden, 10 m langen Raum, an dessen tiefstem Punkt sich eine Thermalquelle befindet.

Der Stollen im Eingangsbereich
Der Stollen im Eingangsbereich
Abzweigung, eigenartige Pfeile an den Wänden. Die anderen beiden Eingänge des Stollens sind vergittert.
Abzweigung, eigenartige Pfeile an den Wänden. Die anderen beiden Eingänge des Stollens sind vergittert.
Südliche Luftschutzhöhle: Übergang Stollen - Höhle
Südliche Luftschutzhöhle: Übergang Stollen - Höhle
Die südliche Luftschutzhöhle führt abwärts, am tiefsten Punkt befindet sich das Quellbecken. Blick vom Quellbecken nach oben Richtung Stollen
Die südliche Luftschutzhöhle führt abwärts, am tiefsten Punkt befindet sich das Quellbecken. Blick vom Quellbecken nach oben Richtung Stollen
Das Quellbecken (am Foto etwas weniger gut zu erkennen)
Das Quellbecken (am Foto etwas weniger gut zu erkennen)

Muidwurmhöhle 1864/26

Ein 2 m breiter, aber sehr niedriger, anfangs leicht abwärtsführender Schluf, der voller Laub gefüllt ist führt in einen bis 3,5 m hohen Raum mit kurzen Fortsetzungen. Diese am Rande der Malleiten liegende Höhle ist insgesamt 18 m lang.

Der Eingang am Wandfuß, oben die Katasternummer
Der Eingang am Wandfuß, oben die Katasternummer
Der Schluf
Der Schluf

Taufsteinhöhle 1864/27

Der 6 m breite und 2 m hohe, halbhöhlenartige Eingangsbereich der Taufsteinhöhle auf der Malleiten wird in der Mitte von einem großen Felsblock in zwei Teile geteilt. Im rechten setzt ein 5 m langer Gang an, von dessen Beginn ein niedriger Schluf halbkreisförmig in den linken Teil führt. Im ganzen Eingangsbereich sind Unmengen an Laub zu finden.

Der halbhöhlenartige Eingangsbereich wird durch diesen Felsblock in zwei Teile geteilt. Rechts unten das rechte Ende des halbkreisförmigen Schlufs, links oben eine Gedenktafel an Hermann Heßler.
Der halbhöhlenartige Eingangsbereich wird durch diesen Felsblock in zwei Teile geteilt. Rechts unten das rechte Ende des halbkreisförmigen Schlufs, links oben eine Gedenktafel an Hermann Heßler.
Rechts der 5 m lange Gang, links das rechte Ende des halbkreisförmigen Schlufs
Rechts der 5 m lange Gang, links das rechte Ende des halbkreisförmigen Schlufs
Detail
Detail

Rudolfshöhle 1864/28

6 m langer Gang am Rande der Malleiten, der am Anfang laubbedeckt leicht abwärts führt, dann wieder leicht aufwärts.

Der Eingang
Der Eingang
Und vom Ende des Ganges hinaus
Und vom Ende des Ganges hinaus
Katasternummer
Katasternummer

Klufthöhle III 1864/30

Diese 7 m lange Klufthöhle liegt 3 m über dem Wandfuß in einem abgesperrten Jagdgebiet nahe der der Fiedlerwiese und ist daher nicht zugänglich.

Steinereben-Kluftfugenhöhle 1864/35

18 m lange Klufthöhle mit zwei Eingängen, die ebenfalls in dem einen Abschnitt höher erwähnten Jagdgebiet liegt.

Marchgrabenhöhlen 1864/36a-c

Bei den Marchgrabenhöhlen handelt es sich um drei winzige Höhlen, die ebenfalls am Rande der Malleiten liegen.

a)   Obere Marchgrabenhöhle:  Am Fuße einer Felswand, 30 mal 50 cm großer Eingang, der in einen 1 m² großen, 3 m hohen schlotartigen Raum führt
b)    Untere Marchgrabenhöhle: Noch kleinerer Eingang, dieser führt in einen 2 mal 1,5 m großen Raum
c)    Mittlere Marchgrabenhöhle: Kurzer, 4 m langer, abwärtsführender Gang, durch kreisrunden Einstieg zugänglich.

Der kleine Eingang von a)
Der kleine Eingang von a)
Der noch kleinere Eingang von b)
Der noch kleinere Eingang von b)
... und der etwas größere, kreisrunde Eingang von c)
... und der etwas größere, kreisrunde Eingang von c)

Moosbichlhöhle 1864/38

Die Moosbichlhöhle befindet sich im Moosbügel, der auch Moosbichl genannt wird und neben der Zweierwiese liegt. Bei dieser Höhle handelt es sich um einen 5 mal 2 m breiten Raum mit zwei Eingängen, wo am Ende ein abwärtsführender, 2 m langer Schluf ansetzt.

Eingang
Eingang
Der abwärtsführende Schluf am Ende vom Raum
Der abwärtsführende Schluf am Ende vom Raum

Pfaffenkogelhöhle 1864/39

Die sich auf einem Vorgipfel vom Pfaffenkogel befindliche Höhle ist schwierig zu finden, da sie von unten nicht zugänglich ist (zu steile Felsrinne). Dem niedrigen Eingang folgt ein 1,5 m langer Schluf, an dessen Ende ein 4 m hoher Schlot mit Deckenfenster ansetzt. Hier zweigen drei Gänge ab, der längste - der rechte - ist 3 m lang.

Der kleine Eingang
Der kleine Eingang
Der rechte von drei Schlüfen im Endteil
Der rechte von drei Schlüfen im Endteil

Pfaffenkogelschluf (ohne Katasternummer)

Der Pfaffenkogelschluf liegt im Gegensatz zur Pfaffenkogelhöhle direkt am Pfaffenkogel. Kurz nach dem niedrigen Eingang teilt sich die Höhle in zwei Schlüfe, der rechte ist 2 m, der linke 1 m lang. Diese Höhle wurde nicht in den Höhlenkataster aufgenommen, da sie zu klein ist (Mindestlänge für neu aufgenommene Objekte: 5 m, Ausnahme bei historisch, biologisch oder sonstwie bedeutsamen Höhlen).

Der Eingang
Der Eingang
Das Ende des rechten Schlufs.
Das Ende des rechten Schlufs.

Finkenhaushöhle 1864/42

Halbhöhle, die vom unteren Teil der Straße zum Finkenhaus aus sichtbar ist.

Finkenhaushöhle
Finkenhaushöhle

Feichtenbodenhöhle 1864/43

Diese in einer Felsgruppe am Feichtenboden liegende Höhle ist 10 m lang. Nach dem niedrigen Portal folgt ein kleiner Raum mit schönen Sinterbildungen, links verläuft parallel dazu eine enge Kluft.

In diesem löchrigen Felsen befindet sich der Eingang
In diesem löchrigen Felsen befindet sich der Eingang
Innen
Innen

Konglomeratspalte 1864/47

In einem alten Steinbruch am Fischaberg bei Wöllersdorf ist die 5 m tiefe Konglomeratspalte zu finden. Der Abstieg ist unschwierig.

Der Eingang
Der Eingang
Der Grund wird sichtbar
Der Grund wird sichtbar

Meißelkluft 1864/48

Die im eingezäunten Jagdgebiet bei der Fiedlerwiese liegende Meißelkluft besteht aus zwei insgesamt 9 m langen parallelen Klüften, die linke wurde erst durch Aufmeißeln befahrbar gemacht.

Auriegelhöhle 1864/50

Am Großen Auriegel liegen zwei Höhlenräume, die über eine unschliefbaren Spalte miteinander in Verbindung stehen. Der obere kleinere Eingang führt abwärts in den oberen, größeren Raum. Der untere größere Eingang führt in den unteren, sehr niedrigen Raum. Insgesamt ist die Aurieglhöhle 12 m lang.

Der untere, größere Eingang
Der untere, größere Eingang
Der obere, kleinere Eingang
Der obere, kleinere Eingang
Der obere, größere Höhlenraum
Der obere, größere Höhlenraum
Blick zum Ausgang
Blick zum Ausgang

Durchgang 1864/51

Diese 6 m lange Durchgangshöhle mit drei Eingängen liegt ebenfalls am Großen Auriegel.

Die beiden unteren Eingänge von außen
Die beiden unteren Eingänge von außen
Die beiden unteren Eingänge von innen (das Bild gehört um 45° im Uhrzeigersinn gedreht, sodass der Baum senkrecht ist)
Die beiden unteren Eingänge von innen (das Bild gehört um 45° im Uhrzeigersinn gedreht, sodass der Baum senkrecht ist)
Der obere Eingang
Der obere Eingang

U-Loch 1864/52

Und die dritte Höhle am Großen Auriegel ist das 7 m lange U-Loch, eine sehr engräumige Höhle mit U-förmigen Grundriss. Das kleine Eingangsloch befindet sich 1,5 m über dem Wandfuß. Von dort führt ein kleiner Gang zuerst aufwärts, dann eben, bis eine schmale Röhre nach links unten abzweigt, die nach einer Linkskurve wieder zurück in die Felswand mündet, dieser zweite Eingang ist allerdings unschliefbar.

Das U-Loch
Das U-Loch

Blumberghöhle 1864/54

Die Katasternummer
Die Katasternummer

Die kurze Blumberghöhle hat einen V-förmigen Grundriss mit einem 1 m tiefen, schachtartigen Einstieg.
 

Der schachtartige Einstieg
Der schachtartige Einstieg
Die Höhle hat einen V-förmigen Grundriss. Links ist der Gang zum Ausgang zu sehen, der rechte Gang endet hingegen
Die Höhle hat einen V-förmigen Grundriss. Links ist der Gang zum Ausgang zu sehen, der rechte Gang endet hingegen

Teufelsmühlstein 1864/61

Der über einen markierten Weg erreichbare Teufelsmühlstein ist eine turmartige Felsformation, die der Sage nach vom Teufel ins Land geschmissen wurde, da das für seine geplante Mühle notwendige Wasser versiegte. Hier befinden sich zwei 5 m lange nebeneinanderliegende Schlüfe (der westliche ist unbefahrbar) sowie ein Durchschlupf hinter einem Felspfeiler.

Der Teufelsmühlstein
Der Teufelsmühlstein

Hofmannsschluf 1864/63

10 m neben der Hofmannshöhle verbirgt sich unter einem großen Felsblock der Hofmannsschluf, ein 6 m langer und bis zu 3 m breiter Schluf. Die Katasternummer ist vor Ort nicht angeschrieben.

 

Links Hofmannshöhle, rechts Hofmannsschluf
Links Hofmannshöhle, rechts Hofmannsschluf
Drinnen
Drinnen

Winkelspalt 1864/65

Beim Winkelspalt auf der Malleiten handelt es sich um eine schmale Durchgangshöhle, wobei der zweite kleinere Ausgang erst zu erkennen ist, wenn man sich hineinzwängt.

Der Eingang
Der Eingang
Blick zum 2. Ausgang
Blick zum 2. Ausgang

Badstollenspalte 1864/66

Der Stolleneingang
Der Stolleneingang

Im nicht öffentlich zugänglichen nördlichen Luftschutzstollen (1864/K2a,b) beim Thermalbad Bad Fischau befindet sich an der linken Stollenwand die senkrecht nach unten führende, enge Badstollenspalte, die erst 2007 entdeckt wurde.

Im Inneren des künstlichen Stollens, der zweite Eingang ist vergittert.
Im Inneren des künstlichen Stollens, der zweite Eingang ist vergittert.
Blick auf die Badstollenspalte
Blick auf die Badstollenspalte

Nördliche Luftschutzhöhle 1864/67 (ehem. 1864/25b)

Im südlichen Luftschutzstollen (1864/K3a-c) im Gelände des Thermalbades Bad Fischau befindet sich auch die Nördliche Luftschutzhöhle, die aus einem aufwärtsführenden, 7 m langen Raum besteht, an dem eine Engstelle anschließt.

Die Nördliche Luftschutzhöhle führt aufwärts und endet kurz nach einer Engstelle
Die Nördliche Luftschutzhöhle führt aufwärts und endet kurz nach einer Engstelle

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